CDU Rangsdorf

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Aktuelles

Neujahrsempfang 2017

Liebe Mitglieder und Freunde des Gemeindeverbandes,
einer Tradition gern verpflichtet, freuen wir uns als Vorstand des CDU Gemeindeverbandes Rangsdorf, Sie/Dich herzlich zu unserem Neujahrsempfang am 21.1.2017 einzuladen.
Dieser findet ab 10.30 Uhr im "Salve" Gutshaus Groß Machnow, Dorfstraße 12, 15834 Rangsdorf, statt.
Wir wollen auf das alte bewegte Jahr schauen und mit 2017 vorausschauen, welche schönen Aufgaben vor uns stehen. Gemeinsam wollen mit Vertretern aus der Kommunalpolitik, unseren Mitgliedern und Unterstützern und natürlich unseren Rangsdorfer Bürgern in entspannter Atmosphäre diskutieren und gute Gedanken machen. Für einen Imbiss wird gesorgt sein.

Wir bitten um kurze Rückmeldung: 033708/92900 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Mit freundlichen Grüßen
Tassilo Soltkahn
CDU Gemeindeverband Rangsdorf
Vorsitzender

 

Einladung als PDF Datei

 

Kienitz Ticker - Newsletter

Inhalt: Rechenschaftsbericht 2016

  • Versuch des Projektes Tennisplätze… Aufwertung des Sportplatzes
  • Dorffest, die CDU ist dabei!
  • Anschluss des Friedhofs über eine Zuwegung an das Dorf
  • Radweg nach Brusendorf
  • Straßenbeleuchtung
  • Terminkalender

Terminplan 2017

  • Der Ortsbürgermeister lädt die Senioren zu Kaffee und Kuchen ein. - 27. Januar 2017
  • Kegelabend mit dem Förderverein - Ende Februar
  • Grillfest mit der CDU Rangsdorf - 07. April 2017
  • Die Freizeitfußballer eröffnen die Saison - Termin steht noch nicht fest
  • Dorffest in Klein Kienitz - 10. Juni 2017

 

Der gesamte Kienitz-Ticker-Newsletter.pdf

   

CDU veranstaltet erstes Rangsdorfer Essen

Essen verbindet – das dachte sich auch Rangsdorfs CDU-Urgestein Jürgen Muschinsky. Mit dem Rangsdorfer Essen, das am Sonnabend zum ersten Mal stattfindet, möchte er Neubürger und Alteingesessene versammeln. Nicht alle im Ort waren von der Idee begeistert.

Initiatoren und Helfer des ersten „Rangsdorfer Essens“: Matthias Müller, Melitta Kriegge, Erdmute Krafft, Jürgen Muschinky und Musaijin Siering (v. l.). Quelle: Christian Zielke

Rangsdorf. Integration soll eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein, fernab von parteipolitischen Interessen – solche Binsen möchte Jürgen Muschinsky nicht mehr hören. Der Vorsitzende der Rangsdorfer Seniorenunion und CDU-Urgestein hat sich mit der Idee für das erste „Rangsdorfer Essen“ bewusst für eine Veranstaltung mit Partei-Logo entschieden.

„Man kann nicht alles auf Frau Merkel abwälzen“, sagt er. Auch die Parteien vor Ort müssen den Menschen Politik verständlich machen. „Gerade in dieser Zeit sollten sich Parteien nicht verstecken“, sagt Muschinsky. Deshalb habe er im Ortsverband für seine Idee geworben und sofort Zustimmung gehabt, auch die Kirchengemeinde zog mit. Schwieriger sei es gewesen, die Einladungen auf Arabisch und Farsi zu übersetzen, damit auch die Flüchtlinge, die noch nicht so gut Deutsch sprechen, sie lesen können, sagt der frühere Rangsdorfer Bürgermeister. Er hofft, dass das CDU-Logo niemanden abschreckt, auch wenn es im Vorfeld schon einige kritische Töne gegeben hat. Das erste „Rangsdorfer Essen“, das am Sonnabend im evangelischen Gemeindezentrum gegenüber der Rangsdorfer Kirche stattfindet, richtet sich an alle Rangsdorfer. Alteingesessene, Zugezogene und an die, die erst seit wenigen Monaten im Ort leben, weil sie aus ihrer alten Heimat fliehen mussten. Sie alle sollen am Sonnabend miteinander ins Gespräch kommen. Gemeinsam essen, sich kennenlernen – das ist die Idee hinter der Aktion. „Ich wünsche mir, dass Menschen kommen, die ich noch nicht kenne“, sagt Muschinsky.

Gute bürgerliche Gesellschaft mit merkwürdigen Zwischentönen

Musaijan Siering ist vor 37 Jahren nach Deutschland gekommen. Seit fünf Jahren lebt die Palästinenserin in Rangsdorf. Dort hat sie Melitta Kriegge kennengelernt. Beide Ehemänner kannten sich vom Zeltplatz in Rangsdorf, wo die begeisterten Funker erst über die Technik zueinander fanden und dann Freunde wurden. Jürgen Muschinsky hofft, dass ähnliche Geschichten auch beim „Rangsdorfer Essen“ ihren Anfang nehmen.

„Wir sind doch alle Nachbarn“, sagt Jürgen Muschinsky. Dass die Flüchtlinge in Containern leben, gefällt ihm nicht so sehr. „Ich hätte mir gewünscht, dass die Gemeinde Wohnungen baut“, sagt er. Das würde die Ghettobildung verhindern und die Integration erleichtern. Dass letzteres in Rangsdorf gelingt, davon ist er überzeugt. „Wir sind eine gute bürgerliche Gesellschaft.“ In der es allerdings auch immer wieder merkwürdige Zwischentöne gibt, sagt Erdmute Krafft. Die Vorsitzende des Vereins Hilfswaise, der sich für Menschen in Äthiopien engagiert, ist manchmal überrascht, wie die Menschen auf die Flüchtlinge reagieren. „Manche Äußerungen von Menschen, die ich sonst schätze, haben mich erschrocken“, sagt sie.

Durch die Arbeit für den Verein kennt sie die Ursachen für Flucht gut. „In Äthiopien träumen viele von einem Leben in Amerika oder Deutschland. Dann erzähle ich oft, dass bei uns auch nicht alles Gold ist, was glänzt“, sagt sie, „auch hier fällt das Geld nicht vom Himmel.“

Von Christian Zielke

   

Rangsdorfer Ladestraße zu eng für Brummis

Schlechte Stimmung im ältesten Gewerbegebiet Rangsdorfs: Seit dem Bau des Tunnels zwängen sich die Lkw durch ein Nadelöhr. Unternehmer Michael Kalusa fürchtet, dass die Gemeinde die mehr als zehn Betriebe verdrängen möchte. Die Bahn bietet zumindest eine Zwischenlösung des Problems an.

Nur 2,60 Meter: Michael Kalusa und Jürgen Muschinsky haben nachgemessen.
Quelle: Zielke

Rangsdorf. Schmale 2,60 Meter misst die Ladestraße in Rangsdorf an ihrer engsten Stelle. In einer Anwohnerstraße wäre das wahrscheinlich kein Problem, doch ein großer Teil des Verkehrs auf der Straße sind Lkws.
Michael Kalusa, der Geschäftsführer eines großen Saatguthandels, fühlt sich von Bahn und Gemeinde abgehängt. „Die Straße war schon immer eine Katastrophe, aber seitdem der Tunnel gebaut wurde, ist es noch schlimmer“, sagt er. Als sei die enge Kurve an der Feuerwehr nicht schon genug, ärgern ihn vor allem die Lärmschutzwände und eine Aufpflasterung. Diese führt zu einer Tür, hinter der sich ein Stromkasten befindet. Dort ist die Straße kaum breiter als ein Lkw. Dahinter wird es allerdings kaum besser. Bei nur 3,90 Metern Breite auf rund 200 Metern Länge fährt jedes Mal die Hoffnung mit, dass von vorne niemand kommt. Rückwärtsfahren sei bei langen Zugmaschinen kaum möglich. ANZEIGE Wo vorher immerhin noch eine Ausweichstelle war, stehen jetzt Bäume. Michael Kalusa glaubt an eine bewusste Fehlplanung der Gemeinde. Diese habe bei den Tunnelplanungen den Verkehr des Gewerbegebiets absichtlich vernachlässigt. „Ich habe das Gefühl, dass man uns verdrängen will“, sagt er. Uns, das sind mehr als zehn Unternehmen in einem Gebiet, das seit Jahrzehnten gewerblich genutzt wird. Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) weist diesen Vorwurf zurück. Die Ladestraße sei schon immer so schmal gewesen. Aufgefallen ist das erst, als die Bahn die Lärmschutzwände aufstellen ließ. „Dort verläuft die Grenze zwischen dem Land der Bahn und dem der Gemeinde“, sagt er. Bisher seien die Lkws immer über Bahngelände gefahren. Eine Verbreiterung der Straße hält Rocher für schwierig, weil man dann die alten Eisenbahnerhäuser oder die Lärmschutzwand abreißen müsste. Er schlägt stattdessen
Verkehrsschilder vor, die auf die Wartepflicht hinweisen. „Auch eine Ampel wäre möglich“, sagte er. Bahn schließt Verbreiterung aus Auch bei der Bahn schließt man eine Verbreiterung der Straße aus. Michael Bung, der Projektleiter für den Ausbau der Berlin-Dresdner-Bahn, hält einen Abriss der Aufpflasterung für unnötig: „Dadurch würde man nur 75 Zentimeter Platz gewinnen.“ Diese Position hat die Bahn bei einem Vor-Ort-Termin in Rangsdorf noch einmal bestätigt. Als Zwischenlösung hat die Bahn jedoch versprochen, die Bordsteinkante an der Engstelle zu entschärfen. Michael Kalusa fürchtet, dass mit der geplanten Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes und dem Bau von Parkplätzen neue Hindernisse die Ladestraße verstopfen.

 

Quelle: Der Artikel ist in der MAZ-Online am 6.6.2016 erschienen.
http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Rangsdorfer-Ladestrasse-zu-eng-fuer-Brummis
Von Christian Zielke

   

Hohe Hürden für S-Bahn bis Rangsdorf

1961 hielt zum letzen Mal eine S-Bahn in Rangsdorf. Seit der Wiedervereinigung gibt es Bemühungen, die Strecke wieder aufzubauen. Ende des Jahres entscheidet das Land, ob der Bau in den Nahverkehrsplan aufgenommen wird. Über die Chancen sind die Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow und Rangsdorf unterschiedlicher Ansicht.

S-Bahn

Der jetzige Endbahnhof der S-Bahn in Blankenfelde Quelle: Christian Zielke Veröffentlicht: Dienstag, 07.06.2016 04:12 Uhr

 

Rangsdorf. Als Anfang des Jahres bekannt wurde, dass der Triebwerkshersteller Rolls Royce mit der brandenburgischen
Landesregierung im Gespräch über eine Verlängerung der S-Bahn bis nach Dahlewitz ist, machte sich eine verhaltene Euphorie breit. In Blankenfelde-Mahlow und Rangsdorf sah man nach langem Stillstand bei dem Thema erstmals wieder Bewegung – was auch an der Landesregierung lag. Anders als ihr Vorgänger Jörg Vogelsänger lehnt die derzeitige Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (beide SPD) den Bau nicht mehr grundsätzlich ab und versprach, darüber bis Ende des Jahres zu entscheiden. Dann legt das Land den Nahverkehrsplan für die kommenden Jahre vor. „Darin geht es um die Verlängerung und den Neubau von Linien im Rahmen der finanziellen Verhältnisse“, erklärt Steffen Streu, der Sprecher des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL). Die S-Bahn-Verlängerung nach Rangsdorf konkurriert mit Velten, Stahnsdorf und Strausberg um das zur Verfügung stehende Geld. Längst ist es auch kein Geheimnis mehr, dass das Land eher auf den Regionalverkehr setzt, um mehr Brandenburger aus der Peripherie in Richtung Berlin transportieren zu können. Blankenfelde-Mahlows Bürgermeister sieht keine schnelle Umsetzung Blankenfelde-Mahlows Bürgermeister Ortwin Baier (SPD) ist zwar für eine Verlängerung der S-Bahn nach Rangsdorf, sieht aber eine zügige Realisierung skeptisch. In einem gemeinsamen Gespräch mit Vertretern der Gemeinsamen Landesplanung hatte das MIL ein integriertes Gemeindeentwicklungskonzept für Blankenfelde-Mahlow und Rangsdorf gefordert. „Bis zum Jahresende ist das nicht zu schaffen“, sagt Baier. Auf Nachfrage beim Ministerium klingt die Forderung nicht mehr ganz so streng. „Ein Entwicklungskonzept ist
sinnvoll, aber es gibt keine Vorgaben“, sagt MIL-Sprecher Steffen Streu. Dennoch bringe es nichts, über einzelne Verbindungen zu spekulieren, man solle stattdessen das Nahverkehrskonzept abwarten. Da werde entschieden, welche S-Bahn-Linien in den kommenden Jahren verlängert werden sollen. Immerhin hatte sich das Land Blankenfelde-Mahlow und Rangsdorf gegenüber gesprächsbereit gezeigt und einen kürzeren Takt des Regionalverkehrs in Aussicht gestellt, sagt Ortwin Baier. Gleichzeitig wurde aber auch klargestellt, dass es nur einen Bahnhof in Dahlewitz geben könne – den im Ortszentrum oder einen neuen im Gewerbegebiet. Rangsdorfs Bürgermeister will um Alternative zur Straße kämpfen Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) hält die Verlängerung schon wegen der zu erwartenden langen Bauzeit der Dresdner Bahn in Berlin für eine sinnvolle Alternative. „Ich bin pessimistisch, dass vor 2030 der erste Regio-Zug dort fährt“, sagte er. Blankenfelde-Mahlow und Rangsdorf seien wachsende Orte. „Wir müssen darum kämpfen, Alternativen zur Straße zu schaffen“, sagt er. Eine S-Bahn bis Rangsdorf wäre auch im Sinne des Landkreises. „Die Landrätin steht voll dahinter“, sagt der Beigeordnete Detlef Gärtner (SPD). Es gebe Beschlüsse des Kreistags, die diese Verlängerung fordern. Der Kreis wolle alles tun, um das Vorhaben zu unterstützen.

Von Christian Zielke

Quelle: Der Artikel ist in der MAZ-Online am 7.6.2016 erschienen.

   

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