Gemeindeverband
PM zum Vergabegesetz
PM zum Vergabegesetz (16.2.2012)
Wir begrüßen, dass alle Mitglieder des Hauptauschusses der Empfehlung
das Vergabegesetz durch ein Normenkontrollverfahren gerichtlich
überprüfen zu lassen zustimmten.
Wir sehen unsere CDU Forderung durch die
einstimmige Empfehlung bestätigt, dass die zusätzlichen Kosten für die
Gemeinde durch die Umsetzung des Vergabegesetzes von der Landesregierung
zurück gefordert werden sollen.
Wir sehen das Vergabegesetz als wenig tauglich, die Vermeidung von
Lohndumping zu erreichen, denn der bürokratische Aufwand ist für
Gemeinden und für klein und mittelständische Unternehmen
überproportional groß.
Wir gehen davon aus, dass das Normenkontrollverfahren
gegen das Land erfolgreich sein kann.
Ralf von der Bank Peter Preetz
Stv. Vorsitzender der CDU Rangsdorf Vorsitzender der CDU Rangsdorf
Andreas Muschinsky ist Mitglied der Gemeindevertretung
Andreas Muschinsky (CDU) ist seit Dienstag, den 3.1.2012
Mitglied der Gemeindevertretung Rangsdorf.
Er ersetzt Friedrich-Wilhelm Silvan (CDU), der sein Mandat
im Dezember niedergelegt hatte. Die anderen potentiellen
Nachrücker Jürgen Muschinsky und Peter Kölling sagten ab.
Andreas Muschinsky ist 38 Jahre alt und Verwaltungsfachmann
(Studienabschluss Diplomverwaltungswirt mit dem
akademischen Grad "Master of Laws"). Er arbeitet an der
Huboldt-Universität zu Berlin in der Personalwirtschaft. Einen
nebenberuflichen Lehrauftrag hat Andreas Muschinsky für das Modul Selbstverwaltung
(also Kommunalwahlrecht) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin.
Andreas Muschinsky gehört seit 1995 der CDU an und war bisher sachkundiger
Einwohner im Bauausschuss der Gemeinde Rangsdorf. Er sagt: "Die Lokalpolitik
halte ich für den Teil der Demokratie, der die Menschen am ehesten interessieren
sollte, weil sie am meisten betroffen sind. Ich bin absoluter Verfechter
der kommunalen Selbstverwaltung mit möglichst wenig staatlicher Einmischung."
Andreas Muschinsky hat eine Lebenspartnerin und eine Tochter aus erster Ehe.
Anwendung Vergabegesetz in Rangsdorf
Das neue Brandenburgische Vergabegesetz BbgVergG, das zum 1.1.2012 in Kraft treten soll, wurde durch die CDU Fraktion im Landtag zu recht scharf kritisiert, weil ein erheblicher bürokratischer Mehraufwand mit entsprechenden Mehrkosten auf die kommunalen Verwaltungen zukommt. Das Hauptziel des BbgVergG, Lohndumping zu vermeiden, begrüßen wir.
Für Rangdorf wurde der Mehraufwand in der Verwaltung mit bis zu 2 1/2 Personalstellen durch die Verwaltung abgeschätzt (vergl. Vorlage 132/11 vom 01.12.2011).
Zwar sieht § 14 BbgVergG grundsätzlich eine Kostenerstattung vor, wie diese Fallpauschalen ausfallen und wie das Nachweisen von Mehrkosten durch die Kommunen gelebt werden wird, bleibt abzuwarten.
Die CDU Rangsdorf fordert die Verwaltung auf, ab dem 1.1.2012 alle Kosten, die für die Gemeinde Rangsdorf zur Umsetzung des BbgVergG anfallen, genau zu erfassen und dem Land entsprechend § 14 zur Kostenerstattung nachzuweisen und die Mehrkostenerstattung vom Land zu fordern.
Grundsätzlich sieht das Gesetz in §3 vor, dass sich Auftragnehmer bei der Annahme öffentlicher Aufträge verpflichten, ihre Beschäftigten mindestens nach dem gültigen Tarifvertrag entsprechend Arbeitnehmer-Entsendegesetz zu entlohnen. (Im November 2011 waren das z.B. für das Bauhauptgewerbe 9,75 Euro pro Stunde. )
Die Gemeindevertretung hat beschlossen, das Rathaus samt Grundstück von dem Investor und Bauherren Manfred Cieslik aus Großbeeren anzukaufen.
Die CDU Rangsdorf regt an, dass die Gemeinde, ohne dass es dazu eine Rechtspflicht gibt, überprüft, ob die Entlohnung nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz auch im Fall des Rathauses erfolgt, obwohl es nicht unter das neue Vergabegesetz fällt.
Wir wollen erreichen, dass die Gemeinde von sich aus sagen kann, dass das Rathaus nicht auf Basis unsozialer und niedrigster Löhne im Sinne von Lohndumping errichtet wird. Die Gemeinde ist nicht der eigentlich Auftraggeber des Bauvorhabens „Rathaus“, sondern wird das fertiggestellte Rathaus von dem Investor erwerben.
Darüber hinaus bittet die CDU Rangsdorf, dass regionale und lokale Rangsdorfer Bauunternehmen an der Errichtung des neuen Rathauses mitwirken können und durch Unteraufträge eingebunden werden, denn es ist auch das Geld Rangsdorfer Steuerzahler, das in das Rathaus investiert wird.
Rangsdorf, den 24. Dezember 2011 von
Ralf von der Bank Peter Preetz
Stv. Vorsitzender der CDU Rangsdorf Vorsitzender der CDU Rangsdorf

